Einen guten Rutsch…

… ins neue Jahr wünsche ich euch allen!!!

In ein paar Stunden ist 2004 -endlich- vorbei. Lange kann es ja gar nicht mehr dauern, da eben ja bereits “Dinner For One” gelaufen ist. Also, Leute, guten Rutsch, sauft nicht so viel, oder so zu viel, damit 2005 nicht gleich mit einem ordentlichen Kater beginnt.
Guten Rutsch!

Musik: Granufunk

Zugegeben, ich habe granufunk“experimentelle elektronik, variierende tempi, gelegentlich naturklangkörper”, so beschrieben auf der eigenen Webseite – nicht selbst entdeckt, sondern mehr durch Zufall hier gefunden, und mir erstmal das Weihnachtsalbum 2004, “Freude durch Artefakte” heruntergeladen (natürlich legal). Nach dreifachem Hören muss ich sagen: Sehr gute Elektronik, abwechslungsreiche aber doch zusammenhängende Sounds, ruhige Beats, mit Vokalfragmenten schön unterlegt. Hereinhören lohnt sich also auf jeden Fall, vor allem wenn einem ruhige Elektronik gefällt, kann man daran gut Gefallen finden, auch wenn Weihnachten ja schon vorbei ist…’

2004…

2004 neigt sich dem Ende zu, man merkt es unter anderem daran, das man mit Rückblicken überflutet wird. Und das, obwohl das Jahr noch gar nicht ganz vorbei ist! Deshalb werde ich hier auch erstmal keinen Rückblick bringen, schaltet einfach den Fernseher an, vielleicht kommen ja noch welche.

Ich werde eher eine Rückblickskritik machen und zwar vom “Lexikon” des SZ-Magazins. Das ist mir nämlich heute in den Briefkasten geflattert und ist herrlich alphatbetisch geordnet. Ab dem 1.1.2005 -also in der Zeit, in der der dusslige Durchschnittsdeutsche noch dazu neigt, beim Datum noch ein falsches Jahr hinzuschmieren- , werde ich jeden Tag Beiträge zu einem Buchstaben behandeln, das heisst, ich hab, da x & y fehlen, immerhin für bis zu 24 Tage Material zum schreiben :).

Wellen

Great Wave

(Foto: (CC) pizzodisevo)

—Wellen. Da kommen doch normalerweise positive Assoziationen. In diesem, speziellen Fall allerdings kaum.

Bild titelte: “Killerwelle“. Das ist quatsch, denn es unterstellt der Welle eine negative Absicht. Nehmen wir also “Tsunami “, japanisch für (ungefähr) “Große Welle im Hafen”, es beschreibt auch das Phänomen recht gut: Erst kurz vorm Ufer, bei geringerer Meerestiefe türmt sich die Welle enorm auf. —

So viel zur Begrifflichkeit. Doch die Fakten, die der Tsunami, entstanden durch ein Seebeben von 8.x auf der Richterskala, geschaffen hat, sind ernüchternd. Weit über 90.000 Tote. Herzliches Beileid den Hinterbliebenen der Opfer und vor allem denen, die zunächst mit der Zerstörung leben müssen, oder versuchen müssen, das alles wieder aufzubauen.